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Damit Erfolg nicht die Ausnahme bleibt – Wie ein gutes Risikomanagement Ihre Projekte zuverlässig zum Ziel führt

Sie möchten die Erfolgsquote Ihrer Projekte erhöhen? Dann setzen Sie auf ein professionelles Risikomanagement, das Sie dabei unterstützt, potenzielle Rückschläge von vornherein auszuschließen! Der initiale Mehraufwand macht sich bezahlt. Je gründlicher Sie planen, desto effizienter werden Ihre Prozesse und desto besser können Sie sich auf das Wesentliche konzentrieren: Ihren Projekterfolg.

Vorsicht ist besser als Nachsicht: Der Wert einer gründlichen Planungsphase

Werden Projektteams mit unerwarteten Rückschlägen konfrontiert, kostet deren Bewältigung in der Regel nicht nur Kraft, sondern auch jede Menge Zeit und Geld. Wertvolle Ressourcen also, die ohnehin schon knapp bemessen sind. Seien es wechselnde Kundenanforderungen, Unstimmigkeiten im Team oder nicht zu beeinflussende externe Umstände: Die Liste möglicher Risikofaktoren ist lang und jeder Projektverantwortliche weiß, wie schnell bereits eine einzige Planänderung das gesamte Vorhaben ins Wanken bringen kann.

Kennen Sie möglicherweise selbst das Gefühl, zeitliche Verzögerungen, qualitative Einbußen oder Budgetüberschreitungen in Projekten hinnehmen zu müssen? Dann geht es Ihnen so wie vielen Projektverantwortlichen, die damit kämpfen, eng gesteckte Ziele zuverlässig zu erreichen. Doch es gibt einen Ausweg: Mit einem professionellen Risikomanagement können Sie Ihr Projekt auf sichere Füße stellen, vermeintlich Unvermeidbares vermeidbar machen und eine effiziente Arbeitsweise garantieren.

Der Schlüssel zum Erfolg liegt in einer durchdachten Planungsphase. Möchten Sie sich bestmöglich absichern, setzen Sie sich bereits im Vorfeld mit möglichen Hindernissen auseinander und bereiten die Bewältigung des Ernstfalls akribisch vor. Clevere Strategen beschränken sich nicht darauf, potenzielle Hindernisse zu benennen, sondern berechnen auch die Wahrscheinlichkeit ihres Auftretens, planen mögliche Auswege und setzen sich frühzeitig mit den Folgekosten auseinander.
Auf diese Weise wird es ihnen möglich, jederzeit einen kühlen Kopf zu bewahren und Herausforderungen gelassen ins Auge zu sehen.

Schritt für Schritt: So funktioniert ein gelungenes Risikomanagement

Ein effizientes Risikomanagement gibt Ihnen die Möglichkeit, potenzielle Probleme rechtzeitig zu identifizieren und für jede Situation den passenden Lösungsweg zu finden. Statt überstürzte Entscheidungen treffen zu müssen, können Sie einem klaren Plan folgen, der auch dann noch greift, wenn die Luft dünn wird.

Wie die Basis eines jeden Risikomanagements aussehen muss, haben wir bereits geklärt: Identifizieren Sie potenzielle Krisenherde und benennen Sie so viele Positionen wie möglich – zunächst unabhängig davon, wie abwegig sie erscheinen mögen. Die Bewertung der gefundenen Faktoren, die möglicherweise auf Ihren Projekterfolg Einfluss nehmen können, erfolgt dann im nächsten Schritt.

Da jedes Projekt von anderen Umständen geprägt ist, geht es in dieser Phase darum, die Wahrscheinlichkeit abzuschätzen, mit der bestimmte Herausforderungen auftreten können und potenzielle Folgen zu definieren. Diese Bewertung ist ein wesentlicher Bestandteil des Risikomanagements, denn sie hat maßgeblichen Einfluss darauf, wie gut Sie später auf den Ernstfall vorbereitet sind.

Haben Sie den zweiten Schritt gemeistert, besteht Ihre nächste Aufgabe darin, Strategien zu entwerfen, mit denen Sie den jeweiligen Störfaktoren bestmöglich begegnen können. In diesem Zusammenhang spielen auch die Ergebnisse der vorangegangenen Bewertungsphase eine wichtige Rolle: Auf ihrer Basis können Sie nun entscheiden, ob es Risiken gibt, die Sie aufgrund einer niedrigen Eintrittswahrscheinlichkeit oder überschaubarer Folgen billigend in Kauf nehmen wollen, ohne ihnen eine eigene Vermeidungsstrategie zu widmen.

Achten Sie in dieser Phase darauf, nicht zu viele Punkte durchzuwinken, sondern entwickeln Sie umfassende Maßnahmen, um Ihren Projekterfolg zu sichern. Je spezifischer Sie sich und Ihre Mitarbeiter vorbereiten, desto besser können Sie später reagieren, wenn es ernst wird. Entwerfen Sie deshalb möglichst klare Richtlinien hinsichtlich Ablauf und Aufgabenteilung in Krisensituationen, die es Ihrem Team erlauben, souverän zu reagieren, wenn sich eine herausfordernde Planänderung abzeichnet.

Risikomanagement ist ein andauernder Prozess

Risikomanagement ist keine Maßnahme, die vor Projektbeginn ein einziges Mal erledigt wird und dann für immer abgehakt ist. Stattdessen sollten Sie darauf achten, die gefundenen Strategien regelmäßig zu hinterfragen und zu prüfen – sowohl während des Projekts als auch danach.

Im Idealfall behalten Sie die potenziellen Risiken kontinuierlich im Auge, um ihre Eintrittswahrscheinlichkeit samt möglicher Folgeschäden bei Bedarf zeitnah neu bewerten zu können. Denn so wie es sich bei der Projektarbeit um ein stets im Wandel befindliches Gefüge handelt, so verändern sich auch Chancen und Risiken oft schneller, als es Projektverantwortlichen lieb ist.

Tritt der Ernstfall tatsächlich ein, zeigt sich, ob Ihre Vorarbeit auf fruchtbaren Boden gefallen ist. Nun sind Sie in der Lage zu erkennen, ob Ihre Strategien Wirkung gezeigt haben und ob es Ihnen möglich ist, Folgeschäden zu vermeiden. Sollte nicht alles nach Plan gelaufen sein, lernen Sie aus dieser Erkenntnis, denn nur auf diese Weise werden Sie Ihr Risikomanagement kontinuierlich optimieren können.

Je gründlicher Sie sich mit dem Thema Risikomanagement auseinandersetzen, desto souveräner können Sie mögliche Stolpersteine aus dem Weg räumen. Vergleichen wir die Projektarbeit mit einer Autoreise, handelt es sich bei Ihrem Risikomanagement um den Reservereifen samt des Werkzeugs, welches Sie im Fall einer Panne benötigen. Im Idealfall werden Sie niemals darauf zurückgreifen müssen, doch macht Ihr Fahrzeug schlapp, sind Sie froh, vor der Abfahrt an alles gedacht zu haben.

Potenzielle Risiken einkalkulieren und Chancen erarbeiten

Natürlich ist es psychologisch nicht angenehm, bereits zu Beginn der Projektplanung an potenzielle Hürden und Krisen denken zu müssen. Kein Wunder also, dass viele Projektteams sich lieber voller Optimismus in die Arbeit stürzen, als ein solides Risikomanagement zu betreiben. Doch dieses Verhalten rächt sich. Nur wenn Sie mögliche Risiken von Anfang an in Ihre Planung einbeziehen, können Sie unliebsamen Überraschungen souverän begegnen. Nutzen Sie diese Möglichkeit, um Ihre Chance auf Erfolg auszubauen und sich sowohl Kosten als auch jede Menge Zeit und Nerven zu sparen.

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